Versopolis

wo lyrik zuhause ist
      where poetry lives 

  • Mererid Hopwood

    © Simon Stolz

    1964 in Cardiff geboren, graduierte in Spanisch und Deutsch an der University of Wales, Aberystwyth. Bis 2010 war sie Spanischlehrerin an der Ysgol Gyfun Gymraeg Bro Myrddin Carmarthen. Heute ist sie Dozentin der Trinity Saint David University of Wales. Sie schreibt haupsächlich auf Walisisch. Sie ist die einzige Frau, die jemals mit den drei Hauptpreisen für Lyrik und Prosa beim Eisteddfod – Wales’ National Cultural Festival ausgezeichnet worden ist. Sie erhielt dadurch u.a. den Bardic Chair at the National Eisteddfod of Wales 2001 und 2008 die Medaille für Prosa des Eisteddfod. Ihr Lyrikband Nes Draw wurde 2016 als Wales Book of the Year (Welsh Poetry) prämiert.
    Mererid Hopwood arbeitet auch mit visuellen Künstler*innen, Komponist*innen und Tänzer*innen zusammen. Sie nahm an Literaturfestivals in Südamerika, Indien, Europa und in ihrer Heimat teil. Dort war sie auch Gast beim Hay Festival. Sie lebt mit ihrer Familie in Carmarthen.

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    Maarten Inghels

    © Fabian Latka

    wurde 1988 in Borgerhout/ Belgien geboren. Mit vier veröffentlichten Sammlungen zählt Inghels heute zu den führenden Köpfen einer neuen Generation flämischer Dichter. Von 2016 bis 2018 war er Stadtdichter von Antwerpen. Er leitete und koordinierte das Projekt De Eenzame Uitvaart (The Lonely Funeral), bei dem Dichter*innen Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten, die einsam und ohne Angehörige verstorben sind; die Autor*innen verfassen ein Abschiedsgedicht und tragen es am Grab vor.

    Jüngste Publikation (auf Deutsch):
    M. Inghels / F. Starik. Das Einsame Begräbnis. Geschichten und Gedichte zu vergessenen Leben. Ausgewählt und aus dem Niederländischen übersetzt von Stefan Wieczorek in Zusammenarbeit mit Carina Becker. Edition Korrespondenzen. Wien 2016

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    Richard Kitta

    © Simon Stolz

    wurde 1979 in Košice geboren und ist Multimedia-Künstler, Dichter, Verleger, Kulturaktivist und Hochschullehrer. Er ist Autor zweier Gedichtbände – Das Land der geheimen Amphibien. Gedichte in P (r) osa (Vienala, 2004) und Erfindung des Regenbogens (VSSS, 2006). Richard Kitta interessiert er sich vor allem für interaktive Objekte, Screenings und Environments sowie für die visuelle Poesie. Seit 2012 leitet er das offene Projekt Continuous Visual Poetry – New Poetry Forms. („Kontinuierliche“ Visuelle Poesie und Neue Formen der Poesie). Kitta ist außerdem Chefredakteur des Kunstmagazins ENTER und 2010 war er gemeinsam mit anderen Vertretern literarischer Initiativen Mitbegründer des Europäischen Hauses der Poesie Košice (EdpK). Außerdem ist er künstlerischer Leiter der DIG Galerie für zeitgenössische Medienkunst, die erste ihrer Art in der Slowakei. Als Hochschullehrer arbeitet Richard Kitta im New Media Studio der Fakultät für Kunst an der TU Košice.

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    Aurélia Lassaque

    © Simon Stolz

    geb. 1983, ist eine zweisprachige Dichterin. Sie schreibt auf Französisch und Okzitanisch und befasste sich in ihrer Doktorarbeit mit dem Barock-Drama im Okzitanischen. Ihr Interesse gilt dem gattungsübergreifenden Dialog verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen. Lassaque arbeitet mit Bildenden und -VideokünstlerInnen, TänzerInnen und ganz besonders mit MusikerInnen zusammen. Ihre Auftritte werden weltweit gerühmt. Ihre Gedichte brauchten sie in viele europäische Länder, u.a. nach Skandinavien, nach Lateinamerika, Nordafrika und nach Indien. Sie ist eine entschiedene Verteidigerin sprachlicher Vielfalt und berät das „Paroles Indigo“-Festival in Arles und den „Premio Ostana Scritture in Lingua Madre“ in Italien. Ihr Lyrikband Pour que chantent les salamandres (Editions Bruno Doucey, 2013) wurde auf Norwegisch (Forlaget Oktober, Oslo, 2015), Hebräisch (Keshev Publishing House, Tel Aviv, 2014), Niederländisch (AzulPress Maastricht, 2014), Englisch (Francis Boutle Publishers, London 2012) und Katalanisch (LaBreu Edicions, Barcelona 2017) veröffentlicht.

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LeseLenz 2018:

Lesungen Versopolis, Mediathek Hausach, 30 Juni 2018

  • Ramune Brundzaite

    © panoramastudio.de

    wurde 1988 in Vilnius/Litauen geboren. 2013 gewann sie den Debüt-Wettbewerb, der vom litauischen Schrifstellerverband durchgeführt wurde. Für ihre erste Lyrik-Sammlung Drugy, mano drauge (engl.: Moth, my Friend) erhielt sie den Young Yotving’s-Preis beim Druskininkai Poetic Fall Festival, später auch den Preis des Bürgermeisters von Vilnius für ihre Arbeiten über die Hauptstadt Litauens. Ramunė Brundzaitė lebt als Logistik-Koordinatorin in Vilnius und lehrt die italienische Sprache, aus der sie auch übersetzt.

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    Valentina Colonna

    © panoramastudio.de

    wurde 1990 in Turin/Italien geboren. 2010 veröffentlichte sie ihre erste Gedichtsammlung Dimenticato suono (Manni) und in 2015 ihr Buch La cadenza sospesa (Nino Aragno Editore). Sie nahm an mehreren Lyrik-Wettbewerben teil und im Juli 2014 wurde sie von Davide Rondoni als Dichterin vorgestellt, der ihr auch ein Portrait in einer Poesie-Sendung des RTV San Marino widmete. Vielfach ausgezeichnet erschienen ihre Gedichte auch in Zeitungen (La Stampa), Literaturzeitschriften, Musikpartituren, auf CDs und in verschiedenen Anthologien.

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    Semier Insayif

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    wurde 1965 geboren und lebt seit 1993 als freiberuflicher Schriftsteller in Wien. Insayif erhielt diverse Preise und Stipendien. Zuletzt das Projektstipendium für Literatur des Bundesministeriums für Kunst und Kultur 2014/15. Er gastiert mit seinen Lesungen und Performances in Österreich und vielen anderen Ländern. Neben Tätigkeiten in der Literaturvermittlung, Schreibwerkstätten an Schulen und in der Erwachsenenbildung organisiert Insayif auch literarische Veranstaltungen oder moderiert sie. Seit 2000 widmete er sich zunehmend kunstübergreifenden Projekten. U.a. mit dem Musiker Martin Hornstein – 6 Suiten für Violoncello Solo von J.S. Bach (BWV 1007-1012). Jüngste Publikationen: boden los. Gedichte. Haymon Verlag. Innsbruck, 2012 und über zeugungen. Gedichte. Verlag Berger. Horn 2017. Im Jahr 2009 erschien bei Haymon auch sein Roman Faruq.

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    Jure Jakob

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    wurde 1977 in Celje/Slowenien geboren. Er lebt als Freiberufler in Ljubljana. Von Jure Jakob liegen vier Lyrikbände vor. Sein Debüt Tri postaje (engl.: Three Stations) im Jahr 2003 hatte eine stille, doch tiefe Wirkung in der slowenischen Poesie und wurde mit dem Zlata ptica-Preis ausgezeichnet. Die Publikation nahm auch einen bedeutenden Platz in der „Anthologie junger slowenischer Lyrik nach 1990“ ein, deren Buchtitel einem Gedicht Jakobs entnommen wurde. Sein zweiter Lyrikband Budnost (engl.: Wakefulness) wurde 2006 veröffentlicht, der dritte Zapuščeni kraji (engl.: Abandoned Places) 2010 und sein jüngstes Werk Delci dela (engl.: Fragments of Work) 2014.

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    Els Moors

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    (Poperinge/Belgien, 1976) ist eine flämische Dichterin und Romanautorin. Sie lebt in Brüssel. Für ihr Lyrik-Debüt Er hangt een hoge lucht boven ons (engl.: There is a tall sky above us, 2006) war sie für den begehrten C. Buddingh‘-Preis (niederl.: C. Buddingh‘-prijs) nominiert und erhielt den Herman-de-Coninck-Preis (niederl.: Herman de Coninckprijs) für das beste Lyrik-Debüt. Ihr zweiter Lyrikband Liederen van een kapseizend paard (dt.: Lieder vom Pferd über Bord) erschien 2013 und wurde mit dem J.C.-Bloom-Preis ausgezeichnet. Die Gedichte sind ins Französische und Deutsche (Brüterich Press, 2016) übersetzt worden. Moors arbeitet als Lehrerin für Kreatives Schreiben in Belgien und in den Niederlanden und ist Mitherausgeberin der Literaturzeitschrift nY.

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LeseLenz 2017:

Lesungen Versopolis, Mediathek Hausach, 8 Juli 2017

  • Samantha Barendson

    © panoramastudio.de

    geboren 1976 in Spanien, wuchs in Argentinien und Mexiko auf und zog schließlich nach Lyon, Frankreich. Wie sie selbst „reist“ sie in ihren Gedichten von einer Sprache in die andere, mischt sie bisweilen und erfindet sie neu. Sie ist aktives Mitglied des Poeten-Kollektivs „Die Gewerkschaft der Dichter, die eines Tages sterben werden“ und erhielt 2015 den René-Leynard- Preis für den Gedichtband Le citronnier (dt. Der Zitronenbaum), aus dem die Texte für diese Edtion LeseLenz entnommen sind.

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    Pår Hansson

    © Youcef Djaariri

    ist 1970 in Vännäs (Nord-Schweden) geboren und hat bis dato fünf Lyrikbände publiziert. Seit seinen ersten Auftritten 1998 bezeichnet man ihn als „Spoken- Word-Poet”. Gedichte in unterschiedlichen Räumen Wort und Klang werden zu lassen, gehört zu seiner poetischen Praxis und prägt sein Schreiben. Er ist Miglied in der schwedischen Schriftstellergewerkschaft und einer der Herausgeber der der Lyrikzeitschrift Grass. Seine Gedichte sind in viele Sprache übersetzt. Heute lebt Pär Hansson in Hammarbyhöjden (Stockholm), unterrichtet an der Folk Universität in Gotland Kreatives Schreiben und organisiert regelmäßig Dichter-Lesungen. 2013 erhielt er den Norrlands Litteraturpris.

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    Stéphane Korvin

    © Youcef Djaariri

    wurde 1981 geboren und lebt in Paris. Korvin schreibt und zeichnet. Er gehört dem Künstlerkollektiv Z an und hat 2013 die Zeitschrift Aka gegründet. Stéphane Korvin rief die Collection Brûle-pourpoint (www.brulepourpoint.com) ins Leben, um das Werk von Agnès Rouzier neu aufzulegen. Er nimmt international als Dichter am Versopolis-Projekt teil.

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    Jakobe Mansztajn

    © Youcef Djaariri

    geboren 1982 ist ein polnischer Dichter und Blogger (www.jakobe.art.pl). Mansztajn hat mehrere Gedichtbände publiziert und wurde mit namhaften Preisen ausgezeichnet. U.a. 2010 mit dem Silesius Wrocław Poetry Award für seinen Band Wiedeński high life. Von 2009 – 2012 war er Mitherausgeber der Literaturzeitschrift Korespondencja z ojcem. Jakobe Mansztajn ist Initiator der polnischen Leser-Initiative Zjednoczenie Czytelnicze und war 2014 für den Splendor Gedanesis Award und den Wisława Szymborska Poetry Award nominiert. Seine Gedichte sind in mehrere Sprachen übersetzt.

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    Sigbjørn Skåden

    © Youcef Djaariri

    geboren 1976 ist samischer Herkunft, eine indigene Volksgruppe, die in den nördlichen Teilen Norwegens, Schwedens, Finnlands und im Nordwesten der russischen Föderation lebt. Skåden kommt aus Sánik/ Skånland und schreibt sowohl in der samischen Minderheitensprache als auch auf Norwegisch. Sein Studium absolvierte Skåden in New York und Tromsø. Bekannt wurde er 2004 mit seinem Epos Skuovvadeddjiid gonagas (dt. Der König der Schuhmacher). Die Veröffentlichung brachte ihm die Nominierung für einen der bedeutenden Literaturpreise der nordischen Länder ein, den Nordic Council´s Literature Prize.

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